Sextourismus auf Kuba

Die Beliebtheit Kubas als Reiseziel wächst zunehmend. Die sinkenden Hotelpreise locken aber nicht nur "normale" Sommerurlauber an, die das Wetter auf dem Inselstaat genießen wollen. Auch Singles, die ein sexuelles Abenteuer suchen, fliegen gerne auf die karibische Insel. Allerdings beeinträchtigen sie das Niveau Kubas oftmals negativ: Immerhin zieht es ein schlechtes Licht auf den Inselstaat. Wenn man im Internet surft, stößt man schnell auf Seiten wie diese hier, auf denen Call Girls ihre Dienste zu günstigen Preisen anbieten.

Vor allem die besonderen Reize, die den Kubanerinnen nachgesagt werden, bestärken die so genannten Sextouristen in ihrem Vorhaben. In dem fremden Land wird mit Erotik offener umgegangen. Somit ist es keine Seltenheit, dass attraktive junge Frauen in knappen Kleidungsstücken die Straßen überqueren. Leider fehlt in vielen Fällen der nötige Respekt gegenüber den dort lebenden Frauen. Auch wenn sie aufgrund der trostlosen Wirtschafts- und Lebenssituation auf das Geld durch ihre sexuellen Dienste angewiesen sind, darf man sie nicht als wertlose Sklaven der Lust hinnehmen. Zwar verdienen sie durch ihre Arbeit im Gegensatz zu Lehrern oder Ärzten viel Geld, doch bleibt ihnen im Endeffekt nur wenig. Der Großteil des Geldes geht an ihre Zuhälter. Alarmierend ist vor allem die Zahl der Minderjährigen, die sich der Prostitution hingeben.

Neben den gesundheitlichen Gefahren, wie beispielsweise der Geschlechtskrankheit Aids, der sich Sextouristen aussetzen, muss einem vor allem der Verbot der Prostitution in Kuba bewusst sein. Gäste, die dennoch hinter kubanischen Plissees sexuellen Kontakt gegen Geld mit Einheimischen haben, müssen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen.

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Roberto am 17. Januar 2012 in Reisen

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